Beide Bauarten kippen nach hinten – der Unterschied liegt in der Form der Ladefläche. Der klassische Rückwärtskipper hat eine flache oder leicht profilierte Ladefläche mit geraden Bordwänden und entlädt das Material über die geöffnete Heckklappe. Der Muldenkipper hat dagegen eine mulden- bzw. wannenförmige Ladefläche, deren geschlossene Form das Herausfallen von feinem Material während der Fahrt verhindert. Diese Bauart wird beim Transport von nassem Schutt, Schlamm oder feinem Schotter gewählt, bei dem die Dichtigkeit der Ladefläche wichtig ist. Für Standard-Baumaterialien ist der klassische Rückwärtskipper die ausreichende und günstigere Lösung.
Für Gartenarbeiten und Renovierungen reicht ein leichtes einachsiges Modell mit 2000 kg zGG, zum Beispiel der EDUARD 2026 – es fasst die typische Menge Erde, Sand oder Schutt aus einer Ladung. Die Ladefläche 260×150 cm ist für Standardaufgaben ausreichend, und das geringe Eigengewicht erleichtert das Ziehen mit einem Pkw. Bei dieser Klasse bleibt die Fahrerlaubnis in der Regel unproblematisch: Solange die Summe aus zulässiger Gesamtmasse des Zugfahrzeugs und des Anhängers 3500 kg nicht überschreitet, genügt die Klasse B. Rechnen Sie das vor dem Kauf konkret nach – bei einem Zugfahrzeug mit 1800 kg zGG und einem Anhänger mit 2000 kg zGG liegt das Gespann bereits bei 3800 kg und erfordert die Schlüsselzahl B96.
Das Modell EDUARD 2026 hat eine zulässige Gesamtmasse von 2000 kg, während der EDUARD 2726 auf 2700 kg kommt – ein Unterschied in der Nutzlast von etwa 700 kg bei ähnlichem Eigengewicht. In der Praxis ermöglicht dies den Transport einer zusätzlichen Materialladung ohne Überschreitung der zulässigen Gesamtmasse. Beide Modelle haben identische Ladeflächenmaße von 260×150 cm und unterscheiden sich damit vor allem in Tragfähigkeit und Rahmenkonstruktion.
Die größte Tragfähigkeit hat das Modell EDUARD MK3530EPP mit 3500 kg zGG und einer Ladefläche von 302×180 cm bei 60 cm Bordwandhöhe. Die hohen Bordwände ermöglichen den Transport von Schüttgut ohne Verlustrisiko während der Fahrt. Das Modell ist für den regelmäßigen Einsatz bei größeren Bau- oder Landwirtschaftsprojekten vorgesehen und bildet damit die leistungsfähigste Variante im Angebot.
Die grundlegende Sicherung ist die hintere Bordwand mit Verriegelung, die die Ladung während der Fahrt hält und beim Kippen kontrolliert geöffnet wird. Einige Modelle sind zusätzlich mit Schiebern ausgestattet, die ein reguliertes Öffnen der Klappe ermöglichen – nützlich für das dosierte Entladen von Schüttgut. Beim Transport von Materialien, die verrutschen oder verwehen können, sollten zusätzlich Netze oder Planen verwendet werden, die an den Bordwandhalterungen befestigt werden.

